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Afterwork am 19. November: Gerüchte, Gossip & die Kunst des Klarstellens

  • 2. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Wenn im PBZ Tulln ein Afterwork stattfindet, dann ist das weit mehr als ein gemütliches Zusammenkommen. Es ist ein Raum, in dem Fragen entstehen dürfen – auch jene, die man nicht zwischen Tür und Angel stellen möchte. Am 19. November wurden sie gestellt. Und das wichtigste Thema, das viele beschäftigt hat, war klar: die Gerüchteküche. Hier eine kleine Rückschau auf die Veranstaltung für alle jene, die keine Gelegenheit hatten teilzunehmen.


Beim Afterwork war klar: Gerüchte entstehen besonders dort, wo viel Veränderung passiert.


Afterwork - die Gelegenheit um Gerüchte zu teilen aber auch zu klären.
Afterwork - die Gelegenheit um Gerüchte zu teilen aber auch zu klären.

Das hartnäckigste Gerücht: Zieht das PBZ ins alte Leiner-Gebäude?

Es ist eines dieser Gerüchte, das regelmäßig wiederkehrt – und offenbar eine bemerkenswerte Fantasie hat: Das PBZ Tulln soll ins ehemalige Leiner-Möbelhaus übersiedeln.

Beim Afterwork wurde das Thema offen angesprochen. Alexander Wedekind betont im Gespräch, dass dieses Gerücht mehrmals dementiert wurde, aber offenbar „von außen“ immer wieder an die Mitarbeiter:innen herangetragen wird – etwa beim Einkaufen oder in privaten Gesprächen.

Die anwesenden Kolleg:innen aus Verwaltung und psychologischer Betreuung haben die Idee eher belächelt. Denn selbst wenn ein altes Möbelhaus leersteht – eine pflegerische Einrichtung daraus zu machen, wäre ein Millionenprojekt. Wedekinds klare Aussage lautet:

„Da ist nichts dran. Ja, das Gebäude steht leer. Aber das heißt nicht, dass wir dort einziehen könnten.“

Transparenz beim Umbau – und die Frage: „Warum dürfen Bewohner nicht bleiben, aber Mitarbeiter dort arbeiten?“

Auch das war Thema: Warum wird im bisherigen PBZ Tulln umgebaut, dieses aber nicht mehr für Bewohner genutzt?

  • Die Widmung für Bewohner endet im Dezember.

  • Der Eigentümer bestimmt die Nutzung.

  • Und solange das PBZ die Miete trägt, nutzt man die Flächen sinnvoll – etwa für Verwaltung und Lager.

  • Die Umbauten stellen sicher, dass Mitarbeitende keine gesundheitlichen Risiken haben.(Ein Argument, das ebenfalls bei den Gerüchten wichtig ist.)


Ein weiteres Thema: Werden Mitarbeitende beim Neubau gehört?

Auch hierzu kursieren Unsicherheiten: „Wir bringen Ideen ein – aber wird überhaupt etwas davon umgesetzt?“

Wedekinds Antwort ist eindeutig:

„Ja, wir als Belegschaft werden von der LGA gehört. Eure Ideen werden Teil des Ausschreibungsgegenstandes.“

Das bedeutet nicht, dass jede Idee umgesetzt wird – aber: Mitarbeitende haben Einfluss.


Vertrauen – und wie wir es miteinander stärken

Eines wurde beim Afterwork deutlich: Viele Fragen und Gedanken entstehen dort, wo der Alltag besonders dicht und herausfordernd ist – also mitten auf den Wohnbereichen. Genau deshalb ist es uns wichtig zu betonen, dass alle Mitarbeiter:innen, egal in welcher Funktion, jederzeit mit ihren Anliegen willkommen sind.

Alexander Wedekind betonte, wie wertvoll der direkte Austausch ist:

„Unsere Türen stehen offen. Wer etwas beschäftigt, kann jederzeit auf uns zukommen.“

Gleichzeitig wissen die Direktoren: Im Turnusdienst sieht man Führungskräfte nicht jeden Tag. Schichten, Dienste und Übergaben machen es manchmal schwer, den richtigen Moment zu erwischen. Was hilft da?

Darum möchten hier die Einladung an jeden persönlich:

  • Fragen früh stellen, nicht erst „wenn es brodelt“.

  • Direkte Gespräche statt Flurfunk.

  • Mut, die Führungskräfte aufzusuchen – persönlich oder telefonisch.

  • PBMs aktiv nutzen, denn sie wissen, wann Alexander Wedekind oder Gregor Kopa vor Ort sind.

Die Afterwork-Abende sind genau dafür da: ein Raum, an dem Fragen Platz haben, Sorgen ausgesprochen werden dürfen und gemeinsam Klarheit entsteht. Und wenn jemand lieber im Alltag oder im vertrauten Umfeld sprechen möchte – auch das ist jederzeit möglich.

"Euer Vertrauen ist wichtig. Und wir möchten alles dafür tun, dass Sie sich gut informiert und ernst genommen fühlen."


Fazit: Afterwork als Raum fürs Reden – und fürs Klären

Der Abend hat gezeigt:

  • Gerüchte verschwinden nicht von selbst.

  • Sie werden kleiner, wenn man darüber spricht.

  • Und sie lösen sich auf, wenn Führungskräfte und Mitarbeitende einander begegnen.

Das wichtigste Signal aus dem Afterwork ist daher kein Dementi – sondern ein Angebot:

„Kommt zu uns. Fragt nach. Sprecht uns an. Unsere Türen sind offen – auch für Gerüchte.“

Ein schönes Resümee für einen Abend, der ganz dem gewidmet war, was Teams stark macht: reden, zuhören, klären – und gemeinsam weitergehen.


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