Angekommen – ein neuer Abschnitt beginnt
Aktualisiert: 17. Juli 2025
Der 15. Juli 2025 wird im Pflege- und Betreuungszentrum Tulln noch lange in Erinnerung bleiben. Denn an diesem Tag sind die Wohnbereiche 4 (Langzeitpflege) und 5 (Übergangspflege) in ihre neue Außenstelle im Weißen Hof übersiedelt. Wir waren vor Ort und durfte diesen bedeutenden Schritt miterleben – ein Tag voller Bewegung, Emotion und spürbarem Neuanfang.
Ein Zuhause mit Herz
Schon beim Betreten der neuen Außenstelle des PBZ Tulln wird klar: Hier wurde mit viel Herz gearbeitet. Die Zimmer sind nicht nur fertig, sie sind liebevoll vorbereitet. Frisch bezogene Betten, Blumen auf den Nachtkästchen, und bis zuletzt wird noch Hand angelegt, um jedem Detail den letzten Schliff zu verleihen. Besonders im Wohnbereich 4 fällt auf, wie gut die räumliche Gestaltung gelungen ist: Neue Kästen, Trennelemente und farblich abgestimmte Vorhänge schaffen Privatsphäre – und vermitteln fast ein Gefühl von Urlaub. So beschreibt es auch Frau Ott, die nun in der Übergangspflege wohnt und sichtlich begeistert ist.
Ein Highlight sind die großen Terrassen mit Markisen. Sie erinnern an klassische Sommerfrische und laden jetzt schon zum Verweilen ein. Wer hier sitzt, blickt in die Weite – und in eine neue Phase des Wohnens und Pflegens.
Der Alltag beginnt
Während im Hintergrund noch Lager eingeräumt und die Hausapotheke einsortierte wird, findet unter Anleitung von Bereichsleiterin Daniela Giefing nicht nur jedes Ding seinen künftigen Platz, sondern auch alle Mitarbeitenden ein kleines Begrüßungsgeschenk vor.
Das neue Leben beginnt bereits ganz praktisch: Die ersten Bewohner:innen des Wohnbereichs 5 nehmen im neuen Tagesraum ihr Mittagessen ein – in einem Raum mit moderner Küche. Einige bleiben gleich sitzen und eröffnen die vertraute Pokerrunde. Was für ein schönes Zeichen der Kontinuität inmitten des Neuanfangs.
Viele Hände, ein gemeinsames Ziel
Gleichzeitig ist im gesamten Haus eine geschäftige, aber positive Atmosphäre spürbar. Ehrenamtliche Helfer:innen wuseln durch die Gänge, helfen Angehörigen beim Einrichten der Zimmer, bringen Bilder, Bücher, persönliche Gegenstände – alles, was ein neues Zuhause braucht. Kurz darauf treffen auch die Bewohner:innen des Wohnbereichs 4 ein. Einige werden von Angehörigen gebracht, andere mit Unterstützung der Rettung. Und egal auf welchem Weg – sie alle werden am Haupteingang persönlich begrüßt.
Das Pflegepersonal nimmt sich für jede einzelne Person Zeit, erklärt das neue Umfeld, zeigt das Zimmer, hört zu und gibt Orientierung. Denn in so einem großen Haus kann man schon mal auch im falschen Stockwerk aus dem Lift aussteigen.
Angekommen: Gute Koordination, viel Herz
Beeindruckend ist die logistische Präzision: Daniela Meier, Leiterin des Wohnbereichs 4, koordiniert nicht nur die Abfahrt der Bewohner:innen am alten Standort, sondern ist pünktlich zur Ankunft auch schon wieder im Weißen Hof zur Stelle. Diese Umsicht und Flexibilität zeigen, wie gut das Team eingespielt ist.
Schnelles Meeting: Daniela Giefing, Alexander Wedeking, Daniela Maier Frau Ott fühle sich fast im Urlaub und genießt die tolle Aussicht im hellen Zimmer. Gute Laune beim Einsortieren Hausapotheke Der neue Tagesraum liebevoll dekoriert Blumen und persönliche Gegenstände warten bereits auf die Bewohner. Gemütliche Ecken Kraftquellen Die neuen Trennelement zwischen den Betten bieten Stauraum und Privatsphäre. Blick auf den beschatteten Balkon Blick vom Bett auf den Balkon mit Sitzecke Die Trennwände warten auf die persönliche Gestaltung. Noch ein Platz zum Verweilen Viel Stauraum mit Ordnung 1. Mittagsessen im Wohnbereich 5 Mobilitäts-Garage Willkommensgruß für unsere Mitarbeiter, die Großartiges leisten. In den Zimmern wird letzte Hand angelegt - dann können die Bewohner kommen. Angehörige warten auf ihre Lieben. Ankunft - in Privatautos ... abgeholt und begleitet geht es in den 4. Stock Ehrenamtliche und Pflegepersonal nehmen die Bewohner in Empfang Ankunft mit Rettungswagen. Ehrenamtliche Mitarbeiter samt Christina Lins (Leitung Ehrenamt) genießen den neuen Aufenthaltsraum. Aufwärts geht es in den 4. Stock. Dort sind wir jetzt zuhause. Einräumen, ordnen - das wird noch etwas Zeit benötigen, bis alles an seinem Platz ist. Herr Kietreiber wird von seiner Tochter Frau Sabine Stein begleitet. Kaffee (aber bitte nicht zu wenig) und ... ... frischer Zucchini-Kuchen Die Pokerrunde lässt sich vom Treiben rundherum nicht beirren. Daniela Giefing heißt jeden Mitarbeiter persönlich willkommen.
Besonders berührend war das Gespräch mit Herrn Kietreiber (92 Jahre alt), der gemeinsam mit seiner Tochter Sabine Stein ankam. Sabine zeigt sich tief beeindruckt vom neuen Zimmer ihres Vaters: hell, modern, freundlich – und mit einer fantastischen Aussicht. Ihre Worte:
„Diese Übergangslösung ist nicht nur funktional, sie ist wirklich gelungen. Mein Vater wird sich hier wohl fühlen.“
Vertrautes mitgenommen
Im gesamten Haus werden die Gänge nach und nach wohnlicher. Vertraute Möbelstücke und gemütliche Elemente aus dem PBZ Tulln wurden mitübersiedelt. Erste Dekorationen zeigen: Hier zieht Leben ein. Und obwohl noch nicht alles an seinem Platz ist – die Stimmung ist positiv -wenig Stress, aber viele fröhliche Stimmen.
Besonders erfreulich: Das Wetter spielt mit. Es ist ein angenehmer Sommertag, nicht zu heiß, was den Transport deutlich erleichtert hat. Natürlich war die Aufregung in der Früh groß – bei allen. Doch das neue Heim, die ruhige Atmosphäre und das herzliche Willkommen des Teams sorgen für Vertrautheit. Trotzdem wird es Zeit brauchen, bis sich alles vertraut anfühlt. Immerhin ist es ein sehr großes Haus mit einem vielfältigen Angebot, wie Schwimmbad, Buffet, umfangreichen Außenanlagen uvm.
Zur Orientierung wurde eine eigene Informationshilfe gestaltet. Er soll Sie mit den Hausregeln vertraut machen und einen Überblick über die neue Außenstelle des PBZ Tulln geben:
Dank an das gesamte Team
Auch die Leitung war vor Ort: Gregor Kopa, kaufmännischer Direktor des PBZ, und der gerade bestellte Pflegedirektor Alexander Wedekind, der mit 1. August offiziell in sein Amt startet. Beide ließen es sich nicht nehmen, sich persönlich bei den Mitarbeitenden zu bedanken:
„Nach Monaten intensiver Vorbereitung ist heute der große Tag. Danke an alle, die das möglich gemacht haben.“
Ein guter Start
Was bleibt nach diesem Tag? Ein Gefühl von Erleichterung. Stolz. Und Vorfreude. Denn angekommen zu sein, bedeutet mehr als nur ein Ort. Es bedeutet, sich aufgenommen und gut betreut zu fühlen. Und das ist im Weißen Hof spürbar – in jeder Begegnung, in jedem Detail, in jedem Lächeln. Willkommen im neuen Zuhause.

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