Zwei Übersiedelungen, ein starkes Team – und ein gelungener Start in die Adventzeit
- 26. Nov. 2025
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 2. Dez. 2025
Mit dem Abschluss der letzten beiden großen Übersiedelungen – dem Wohnbereich 1 in den Weißen Hof und dem Wohnbereich 6 in das Pflege- und Betreuungszentrum Korneuburg – geht eine für alle Mitarbeitenden und Bewohner intensive Zeit zu Ende. Die Wochen zuvor waren geprägt von Planung, Vorbereitung, Organisation und nicht zuletzt vielen helfenden Händen. Und dennoch: Was bleibt, ist ein Gefühl echter Erleichterung, Stolz und Dankbarkeit. Danke an beide Teams. Und natürlichen allen, die den etappenweisen Umzug im Lauf des Jahres möglich gemacht haben.
Die beiden Umzüge (WB6 am 25. Nov., WB1 am 27. Nov.) verliefen nicht nur erfolgreich, sondern auch in einer Qualität und Geschwindigkeit, die man kaum besser wünschen könnte. Wir konnten die aus den bisherigen Umzügen gesammelte Erfahrung voll umsetzen. Die Direktoren haben zugesichert, dass die Übersiedelungen noch vor der Adventzeit abgeschlossen sein würden – ein Versprechen, das nun, rechtzeitig vor Weihnachten, vollständig eingelöst wurde. Und mehr noch: Die Art und Weise, wie diese Übersiedelungen stattgefunden haben, zeigt, welche Kraft ein Team entwickeln kann, wenn Zusammenhalt, Professionalität und Herz am selben Platz stehen.

Ein neuer Rekord – und ein starkes Signal
Schon am frühen Nachmittag waren im PBZ Korneuburg alle Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnbereichs 6 angekommen. Bereits beim Mittagessen herrschte spürbar Ruhe und Sicherheit in der neuen Umgebung. „Eine sehr ruhige Atmosphäre“, wurde beobachtet, geprägt von viel Feingefühl und Aufmerksamkeit für einzelne Bewohner – besonders für jene, die aufgrund kognitiver Einschränkungen von der Veränderung etwas verunsichert waren. Die Mitarbeiter standen eng an ihrer Seite, begleiteten, erklärten, beruhigten. Viele Angehörige, die im Laufe des Tages eintrafen, äußerten spontan Lob für die Organisation, die liebevolle Aufnahme und die professionelle Durchführung des gesamten Umzugs.
Auch im Weißen Hof zeigte sich ein ähnliches Bild: rasche Abläufe, ein gutes Zusammenspiel aller Beteiligten und Teams, die einander unterstützten – manchmal sogar mit einem Hauch freundschaftlicher Konkurrenz, wer wohl schneller fertig sei. Beide Umzüge zählten zu den bestkoordinierten der vergangenen Monate. Und das trotz logistischer Herausforderungen wie EDV-Ab- und Aufbau, Möbeltransporten, fehlenden Kleinteilen oder kurzfristig notwendigen Anpassungen in der Raumgestaltung.
Lernkurven, die wirken – und kleine Anekdoten, die verbinden
Was in den Monaten davor an Erfahrung gesammelt wurde, zahlte sich jetzt aus. Ein Beispiel: Beim Transport hatten manche Bewohner früher mit Übelkeit gekämpft. Diesmal passte das Team Frühstück und Medikamentengaben gezielt an – mit Erfolg. Keine einzige Rettungsfahrt verlief problematisch.
Andere Herausforderungen – wie das erneute Überziehen mehrerer Betten, weil Evakuierungstücher anders montiert werden mussten – wurden mit Humor, Pragmatismus und beeindruckender Teamleistung gemeistert. Es sind diese kleinen, scheinbar alltäglichen Geschichten, die später zu jenen Momenten werden, über die man gemeinsam lacht und die das Team nachhaltig zusammenschweißen.
Besonders hervorzuheben ist auch der Einsatz einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: etwa jene Kollegin, die mitten in der Nacht aus Barcelona zurückkam, um am nächsten Tag dennoch beim Aufbau mit anzupacken – inklusive Unter-dem-Tisch-Kriechen für die EDV-Stecker. Solche Gesten zeigen, wie groß das Engagement im Team wirklich ist.
Neue Räume, neue Möglichkeiten – für Bewohner und Teams
Beide neuen Standorte bieten den Bewohnerinnen und Bewohnern ein modernes, helles und freundliches Umfeld, das bereits beim ersten Eintreffen positiv aufgenommen wurde. Mehrere Angehörige gratulierten spontan zu den neuen Räumlichkeiten – und vor allem zur Art und Weise, wie der Übergang gestaltet wurde. Einige Bewohner zeigten beim Ankommen verständliche Nervosität, doch das Team begegnete ihnen mit spürbarer Aufmerksamkeit, Ruhe und Herzlichkeit. Die Atmosphäre wirkte dadurch wohltuend unaufgeregt und stabil.
Auch funktional wurden die Strukturen durchdacht vorbereitet: Am Weißen Hof konnten der gemeinsame Pflegebaderaum, die zukünftige Nutzung der Räumlichkeiten der Fußpflege und Friseurin, die EDV-Anbindung, die Möbelausstattung – selbst Details wie Wasseranschlüsse rechtzeitig geklärt und eingerichtet werden. Die gute Koordination zwischen Tischler, Haustechnik, Spedition, EDV und den Pflegebereichen war dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten
Die letzten Monate verlangten allen viel ab. Mehrere Übersiedelungen nacheinander, parallel laufender Pflegebetrieb, hohe Verantwortung und spontane Problemstellungen – all das wurde von den Teams mit beeindruckender Professionalität und Menschlichkeit getragen.
Daher geht ein ausdrücklicher Dank an:
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Wohnbereichen – für ihr Mitdenken, Mitfühlen und Mitanpacken
die Kolleginnen und Kollegen, die in ihrer Freizeit oder trotz kurzer Nächte zur Stelle waren
die Teams der Haustechnik und EDV für ihren verlässlichen Einsatz
der Rettungsdienst des Roten Kreuzes und Unternehmen wie Frachtmeister für die reibungslose Durchführung der Transporte
die Angehörigen für ihr Vertrauen und die vielen positiven Rückmeldungen
den PBMs beider Einrichtungen für klare Entscheidungen, gute Kommunikation und die Einhaltung des zugesagten Zeitplans
Ein Blick nach vorn – voller Hoffnung auf Ruhe und Ankommen
Nun, kurz vor Weihnachten, ist nicht nur ein organisatorischer Meilenstein gesetzt. Es entsteht auch der Raum, auf den alle gewartet haben: Raum zum Durchatmen. Raum zum Ankommen. Raum für Normalität.
Die Adventzeit ist traditionell eine Phase der Besinnung und des inneren Sammelns. Dass beide Übersiedelungen noch vor dieser Zeit abgeschlossen wurden, ist nicht nur ein logistischer Erfolg, sondern auch ein wichtiges Signal an Bewohner, Angehörige und Mitarbeitende: Jetzt darf es ruhiger werden. Jetzt beginnt die Phase des Einlebens, der Orientierung und – hoffentlich – der Erholung.
Es ist der gemeinsame Wunsch aller, dass die kommenden Wochen stabil, friedlich und möglichst störungsfrei verlaufen. Und wenn die letzten Monate etwas gezeigt haben, dann dies: Dieses Team kann auf alles zählen – auch aufeinander.







































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