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Ein neues Zuhause im Klinikum – Übersiedelung des Wohnbereichs für Schwerstpflege geschafft

Es ist der 19. August. Der Tag war mit Spannung erwartet worden – nun ist es geschafft: 13 Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnbereichs der Schwerstpflege des PBZ Tulln haben ihren neuen Wohnbereich im Universitätsklinikum Tulln bezogen. Mit viel Vorbereitung, Teamgeist und Herz wurde die Übersiedelung gemeistert.


Herr Berger wird von seinen Freunden in den neuen Wohnbereich der Schwerstpflege begleitet.
Herr Berger wird von seinen Freunden in den neuen Wohnbereich der Schwerstpflege begleitet.

Ein eigener Bereich im 2. Stock

Der neue Wohnbereich befindet sich im zweiten Stock des Klinikums. Die Zimmer sind hell und freundlich gestaltet und entsprechen den hohen Standards eines modernen Krankenhauses. Helle Böden, große Fenster und genügend Raum schaffen eine Atmosphäre, die nicht nur funktional ist, sondern auch Geborgenheit vermittelt. Für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet das: mehr Komfort, ein sicheres Umfeld und eine Pflege, die den aktuellsten medizinischen Anforderungen entspricht.


Sorgfältige Übersiedelung mit individueller Begleitung

Die Übersiedelung selbst war eine logistische Meisterleistung. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner wurde einzeln durch einen qualifizierten Rettungstransport übersiedelt, wobei stets entsprechendes Pflege- und Betreuungspersonal an der Seite stand, das Sicherheit und medizinische Versorgung garantierte. So wurde der Umzug nicht als Massenbewegung erlebt, sondern als individueller Schritt in ein neues Zuhause.


Ein Team, das Hand in Hand arbeitet

Organisiert und geleitet wurde die Übersiedelung von Michaela Krenn und ihrem engagierten Team. Während ein Teil des Personals mit dem Transport und der Einrichtung der neuen Zimmer beschäftigt war, kümmerte sich der andere Teil um die kontinuierliche Versorgung der Bewohner. „Jeder geht an seinem Platz seiner Verantwortung nach – und wir stimmen uns dabei gut ab“, berichtet Diplompflegerin Anja. Durch diese abgestimmte Zusammenarbeit konnte nicht nur die Übersiedelung bewältigt, sondern auch der Alltag der Bewohner so reibungslos wie möglich fortgeführt werden.


Alles findet seinen Platz

Natürlich sind die Kisten noch nicht alle ausgepackt. Im neuen Bereich müssen Möbel, Materialien und Hilfsmittel ihren Platz finden. Doch das Personal arbeitet konzentriert daran, für Ordnung zu sorgen. Zum Glück stehen ausreichend Lagerräumlichkeiten und Stauraum zur Verfügung. So lässt sich die Einrichtung Schritt für Schritt komplettieren, ohne dass die Versorgung oder der Tagesablauf darunter leiden.


Angehörige bringen Wärme und Vertrautheit

Parallel zur Arbeit des Teams treffen auch Angehörige ein. Sie sehen nach ihren Lieben – und bringen persönliche Dinge mit: Bilder, Decken, kleine Möbelstücke oder Erinnerungsstücke. Diese Habseligkeiten geben den Zimmern einen individuellen, vertrauten Charakter. So verwandeln sich die hellen Krankenhauszimmer in persönliche Rückzugsorte, die Geborgenheit vermitteln und die Verbindung zum bisherigen Leben aufrechterhalten.


Erste Schritte im neuen Umfeld

Einige Bewohner sind so mobil, dass sie sogar schon die Umgebung erkunden konnten. Herr Berger zum Beispiel, begleitet von zwei Freunden, machte sich rasch auf den Weg – und entdeckte gleich den Süßigkeitenautomaten vor der Station. Kleine Abenteuer wie dieses zeigen, dass das neue Umfeld nicht nur Sicherheit, sondern auch Möglichkeiten für Eigenständigkeit und Freude bietet.


Was sich noch einspielen muss

So rund der Umzug auch verlaufen ist – es gibt noch einzelne Punkte, die sich einspielen müssen. Ein Beispiel: Bei der großen Wanne im Hygienebereich wurden die Wasseranschlüsse aufgrund eines Missverständnisses anders als erwartet montiert. Das Problem ist bereits adressiert und wird mit Unterstützung der Techniker des UK Tulln in den nächsten Tagen behoben sein.


An dieser Stelle wollen wir uns auch ganz bewusst für die Unterstützung der Einheiten ausden interimistischen Unterkünften bedanken. Es ist uns bewusst, dass das Zusammenspiel der Teams aus beiden Häusern etwas Zeit benötigt, aber wir gehen von einer sehr guten Zusammenarbeit aus. Für beide Seiten sind Abläufe und Wege zum Teil neu. Hier sind Geduld, Flexibilität und ein konstruktives Aufeinanderzugehen gefragt, damit sich ein reibungsloser Alltag etablieren kann.


Um weitere Wünsche von Mitarbeitern, Bewohnerinnen und Angehörigen im besten Fall möglich machen zu können, bitten wir, dass diese Anliegen am neuen Pflegestützpunkt gesammelt werden. Danach werden diese priorisiert und abgearbeitet.


Der Alltag kehrt zurück – Schritt für Schritt

Auch wenn die Übersiedelung organisatorisch abgeschlossen ist, wird es noch einige Zeit dauern, bis sich alles eingespielt hat. Routinen müssen neu entwickelt, Abläufe angepasst und das Miteinander in den neuen Räumlichkeiten gefunden werden. Doch das Fundament stimmt: Ein engagiertes Team, ein modernes Umfeld und die enge Begleitung durch Angehörige sorgen dafür, dass die Bewohnerinnen und Bewohner schnell im neuen Alltag ankommen können.


Ein gelungener Start

Die Übersiedelung der 13 Bewohnerinnen und Bewohner aus dem PBZ Tulln ins Universitätsklinikum Tulln zeigt eindrucksvoll, wie Professionalität und Menschlichkeit Hand in Hand gehen können. Von der sorgfältigen Einzelbegleitung über die Teamarbeit bis hin zur persönlichen Gestaltung der neuen Räume – alles trägt dazu bei, dass dieser große Schritt nicht als Bruch, sondern als gelungener Übergang erlebt wird.

Am Ende steht die Gewissheit: Der neue Wohnbereich ist mehr als ein funktionaler Ort. Er ist ein Zuhause auf Zeit, in dem Pflege, Fürsorge und Menschlichkeit ihren Platz haben. Und genau das zählt.



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